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European Office for Catholic Youth and Adult Education
Europabüro für katholische Jugendarbeit und Erwachsenenbildung

Sternsinger aus fünf Ländern im Europäischen Parlament in Brüssel

„Ich habe 2014 den Papst im Europäischen Parlament in Straßburg erlebt, als er uns alle daran erinnert hat, füreinander einzustehen. Ich freue mich daher sehr, dass ihr euch für den Schutz des Klimas stark macht und euch somit auch für die Kinder in der Welt einsetzt, die besonders unter den Folgen des Klimawandels zu leiden haben“, dankte EU-Vizepräsident Rainer Wieland 23 Mädchen und Jungen aus fünf europäischen Ländern, die am Dienstag, 10. Januar, den Segen in das Europaparlament in Brüssel brachten. Damit würdigte er den Einsatz der Sternsinger, die aus Belgien, Österreich, Ungarn, Rumänien und Deutschland nach Brüssel gekommen waren. Die deutschen Sternsinger wurden von drei Jungen und einem Mädchen aus der Pfarrei St. Raphael in Wuppertal-Langerfeld (Erzbistum Köln) vertreten. Frau Wind-Schreiber aus dem Europabüro für katholische Jugendarbeit und Erwachsenbildung vertrat den BDKJ.

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Europäisches Solidaritätscorps: Mehrwert zum bestehenden Europäischen Freiwilligendienst?

 Im September 2016 erstmals von EU-Kommissionspräsident Juncker in der Lage der Union erwähnt und bereits am 7. Dezember 2016 wurde das europäische Solidaritätscorps gestartet. Das ging schnell. Doch was ist das? Und wie unterscheidet sich dieser vom Europäischen Freiwilligendienst?  Im Europäischen Solidaritätskorps (ESC) erhalten junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren Gelegenheit, sich in verschiedensten Projekten für bedürftige Menschen in der gesamten EU einzusetzen. Ihre Unterstützung kommt nicht nur den unmittelbar Betroffenen zugute, sondern auch nationalen und lokalen Behörden, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen, die bei der Bewältigung von Herausforderungen und Krisen Hilfe benötigen. 18- bis 30-Jährige können für zwei bis zwölf Monate teilnehmen an: Freiwilligenprojekten durch unbezahlte Freiwilligentätigkeiten sowie durch Beschäftigungsprojekte durch Praktika, Arbeits- und Ausbildungsplätze. Bis 2020 so Juncker, sollen 100.000 junge Europäerinnen und Europäer daran teilnehmen.

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EU-Ministerrat: Annahme der Entschließung der neuen Kompetenz-Agenda

 Am 21. November 2016 verabschiedete der Rat der EU eine Entschließung zur „neuen Agenda für Kompetenzen für ein inklusives und kompetitives Europa“. Die Kompetenzagenda wurde am 10. Juni 2016 von der EU-Kommission vorgeschlagen. Sie beinhaltet 10 Maßnahmen u.a. soll der Europäische Qualifikationsrahmen überarbeitet, Kompetenzprofile für Drittstaatsangehörige erstellt, das Potential der digitalen Wirtschaft ausgeschöpft die Berufsausbildung als erste Wahl gelten und eine sogenannte Kompetenzgarantie für Erwachsene geschaffen werden. Diese Kompetenzgarantie wurde umbenannt in: „Bildungspfade: Neue Perspektiven für Erwachsene“ und somit eine politische Einigung erzielt. Sie sieht vor, dass geringqualifizierte Erwachsene die Möglichkeit erhalten, die Fähigkeiten, Kenntnisse und Kompetenzen zu erwerben, die sie für den Arbeitsmarkt und eine aktive Beteiligung an der Gesellschaft und einem lebenslangen Lernprozess benötigen.

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EU-Ministerrat: neue Ansätze von Jugendarbeit in Europa nötig

Der Rat hat am 21. November 2016 Schlussfolgerungen zur Förderung neuer Ansätze in der Jugendarbeit verabschiedet. Darüber hinaus wurde im Nachgang zum informellen Gipfeltreffen in Bratislava diskutiert wie jungen Menschen das europäische Projekt wieder näher gebracht werden könne. Mit der Annahme der Schlussfolgerungen betont der Rat gerade in einem krisengebeutelten Europa die Bedeutung der Jugendarbeit, vor allem auch außerhalb der formalen Bildung. Innovative Methoden und Werkzeuge seien gefragt und es müsse bereichsübergreifend auf allen Ebenen zusammengearbeitet werden: In der Jugendarbeit, in Bildung und Ausbildung, im Sport und in der Kultur, in den Sozialdiensten sowie bei den Informations- und Kommunikationstechnologien. Grundlage der Diskussionen war unter anderem die Studie „Generation WHAT?“ sowie die EU-Jugendkonferenz im Oktober 2016 in Košice, in der Vorschläge und Forderungen von mehr als 65.000 jungen Menschen durch 16 Empfehlungen ausgesprochen wurden.

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Bericht der Kooperationsveranstaltung: „Europäischen Gemeinschaftssinn beleben, Bildung stärken, Erasmus + vereinfachen“

                                                               

„Die Europäische Idee ist kein Selbstläufer“ diese im Rahmen des Fachgesprächs unter dem Titel „Europäischen Gemeinschaftssinn beleben, Bildung stärken, Erasmus+ vereinfachen“ benannte Erkenntnis gewinnt vor dem Hintergrund des Brexit-Referendums und dem Erstarken populistischer Parteien in ganz Europa eine besondere Bedeutung. Wie dazu das EU-Programm Erasmus+ beiträgt und welche Rahmenbedingungen dazu nötig sind, thematisierte das Fachgespräch am 6. Dezember 2016 im Haus der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) in Brüssel. Die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland (aej), die EKD sowie die Träger des katholischen Europabüros für Jugend- und Erwachsenenbildung (BDKJ, afj, KEB, AKSB, FEECA) hatten zu diesem ökumenischen Fachgespräch eingeladen. Mehr als 50 Vertreter/innen aus Jugendarbeit und Erwachsenbildung tauschten sich mit Vertretern der EU-Institutionen, der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung in Deutschland sowie mit Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft über den Europäischen Gemeinschaftssinn aus. 

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